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Information zum Asbest in der Oettingenstr. 67

Der Leiter des Dezernats IV - Liegenschaften der ZUV, Dr. Fahrmeir schreibt zum Thema Asbestfunde im Institutsgebäude:

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einigen Tagen sorgt das das Thema "Asbest" in der Oettingenstraße für
Beunruhigung. Mit den nachfolgenden Informationen möchte ich Ihnen den
Sachstand schildern und Ihnen erläutern, warum kein Grund zur Sorge besteht.

Im Rahmen der Bauarbeiten wurden zufällig im Treppenhaus E Reste eines
Dichtungsbandes an der Decke im Bereich des Anschlusses der ehemaligen
Brandschutzdecke gefunden. Dieses besteht aus einem Schaumstoff, der zu ca.
40% Asbest enthält. Das ursprüngliche Dichtungsband hatte eine Breite von ca.
6 cm und befand sich jeweils an den zwei offenen Seiten des Treppenhauses. In
den angrenzenden Flurbereichen mit der gleichen ehemaligen Decke ist dieses
Fugenband nicht vorhanden.

Das vom Staatlichen Bauamt München 2 mit der Untersuchung beauftragte
Sachverständigenbüro ist zu dem eindeutigen Ergebnis gekommen, dass eine
Sperrung der Treppenhäuser und angrenzender Flure nicht geboten war. Eine
Überschreitung des Grenzwertes von 1.000 Fasern pro m³, bei dem
arbeitsbegleitende Messungen zum Schutz der Nutzer angezeigt gewesen wären,
war und ist nicht zu befürchten.

Mit den in der Anlage beigefügten Schreiben des Staatlichen Bauamts München 2
und des Sachverständigen bestätigen beide nochmals, dass durch die
derzeitigen Arbeiten in der Oettingenstraße im Rahmen des Schadstoffausbaus
keinerlei Gefahren für die Nutzer ausgehen.

Auch der Betriebsärztliche Dienst ist in die Angelegenheit involviert. Er
weist darauf hin, dass eine Asbest-Belastung mit 10.000 Fasern/m³ über 40
Berufsjahre akzeptiert werden kann. Im Vergleich hierzu ist die Belastung in
Ihrem Gebäude sehr gering. Die Gesundheitsbelastung durch vorsorgende
Röntgenaufnahmen wäre größer als die Gefährdung durch den Asbeststaub.

Bei der derzeit laufenden Entfernung der Reste des Dichtungsbandes werden
alle Auflagen der sehr strengen Richtlinien für den Abbruch von
asbesthaltigen Materialien eingehalten, dazu gehören Maßnahmen wie
Unterdruckhaltung, Schleusenbildung und gefilterte Abluft, die direkt ins
Freie abgeführt wird. Die eigentlichen Entsorgungsarbeiten werden
voraussichtlich am Montag bereits abgeschlossen sein. Allein an der Kürze der
Bauzeit lässt sich der geringe Umfang des Asbestvorkommens ablesen.  Im
Anschluss daran erfolgt die sog. Freimessung, die die Einhaltung der
zulässigen Werte überprüft. Je nach Ergebnis kann der Schwarzbereich
voraussichtlich bis Ende nächster Woche wieder abgebaut werden.

Die Gesundheit aller Mitarbeiter ist uns oberstes Gebot. Wenn zu irgend einem
Zeitpunkt Gefahr bestanden hätte, wären sofort Schutzmaßnahmen ergriffen
worden.

Dass es auch in diesem Zusammenhang schwer ist, gegen Gerüchte und
Spekulationen - erst Recht, wenn Sie auch im Internet verbreitet werden -
anzukommen, muss ich mit Sorge feststellen. Anhand der dargestellten
Einschätzung der Experten ergibt ein realistisches Bild der Sachlage aber,
dass durch den Asbestfund für Sie keinerlei Gefahren bestanden und bestehen.

Bitte Informieren Sie auch Kolleginnen, Kollegen und Studierende von diesem
Schreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Fahrmeir


_______________________________________
Dr. Matthias Fahrmeir
Dezernat IV - Liegenschaften
Zentrale Universitätsverwaltung

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